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Transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Psychiatrie - Praxis Dr. med. Oliver Seemann

Aktuell:

Erkenntnisse der Psychoneuroimmunologie beweisen, dass Psyche, Gehirn und Immunsystem eng miteinander verbunden sind.

In der Corona Krise ist die rTMS eine einzigartige Therapieform welche auf natürlichem, physikalischem Weg Ihr Immunsystem stärkt, z.B. durch:

  • Reduktion von Proinflammatorischen Cytokinen (Interleukin 1 Beta, Interleukin 6, Interleukin 17 A) und damit Modulation der Reaktion auf invasive Viren oder anderen Pathogenen sowie Modulation von Entzündungen, Fieber und Schmerz
  • Veränderung der Expression und Funktion des Adenosin A2A Rezeptors in Neutrophilen und damit Schutz des Gewebes vor Entzündungen
  • Modulation der Gamma Interferon Freisetzung und damit der Immunantwort auf Viren

Emotionaler, chronischer Stress, wie z.B. bei Angst, schwächt das Immunsystem. rTMS hilft ausgezeichnet und oft unmittelbar bei Ängsten, Depressionen und Schlafstörungen:

  • durch die Angstlösung normalisiert sich die Lymphozytenproduktion
  • durch die Schlafregulation wiederum wird bei Männern Testosteron vermehrt ausgeschüttet, was antientzündlich bei Autoimmunkrankheiten wirkt
  • durch die Stimmungsverbesserung steigt die Anzahl und Abwehrkraft der Natürlichen Killerzellen
  • durch den Entspannungseffekt werden weniger Glukokortikoide (Stresshormone) ausgeschüttet, wodurch sich die Cytokin-Produktion, die Reaktivität von T- und B-Lymphozyten sowie die Aktivität der Natürlichen Killerzellen normalisieren.

rTMS schützt das Gehirn vor Autoimmunkrankheiten durch:

  • Hemmung der Astrozytenproliferation und Verminderung von IL-6 im Hippokampus

Selbst Low-Intensity rTMS ist effizient durch:

  • Reduktion von Cortisol
  • Aktivierung von Makrophagen
  • Modulation der IL-1 Beta Freisetzung
  • Modulation der Phagozyten Aktivität
  • Neuroprotektion gegen oxidativen Zellschaden
  • Entgegenwirken von entzündungsfördernden Prozessen
  • Freisetzung von Oxytozin, welches wiederum Stresshormone reduziert, Killerzellen aktiviert, oxidativen Zellschaden reduziert, entzündungshemmend wirkt, der Entspannung, Schlafförderung und Schmerzlinderung dient

Immunreaktionen (z.B. auf virale Infekte) haben ihrerseits wiederum Einfluss auf die Reaktionsweise des Gehirnes, des autonomen Nervensystems und auf unsere psychische Verfassung (z.B. Auslösung von Depressionen) durch:

  • IL-1 vermittelte Ausschüttung von Glukokortikoiden
  • Alpha-Interferon Freisetzung
  • Hemmung der Nervenzellaktivität im Hippokampus aufgrund der Aktivität des Proteins CXCL-10, welches die Virusabwehr steuert


Was spricht noch für repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)?

Durch sehr gut verträgliche, physiologische und damit körpereigene, natürliche magnetische Wellen, werden das Gehirn und dessen Nervenzellen in Schwingung versetzt und dadurch dynamisiert, harmonisiert und synchronisiert.

Bei dem Verfahren werden über eine mit stromdurchflossene Spule über dem Schädel gepulste Magnetfeder erzeugt, die im Gehirn zu verschiedenen Phänomenen führen. Die Stärke der Magnetfelder liegt unter der von Kernspintomographen, wodurch die rTMS in der Regel schmerzfrei ist. Schmerzen bei der Behandlung sind fast immer zu vermeiden und stellen meines Erachtens einen ärztlichen Kunstfehler dar. Ein kurzfristige Benommenheit kann und darf auftreten. Das Verfahren ist i.A. sehr gut verträglich und sicher und stellt eine echte Alternative zu Psychopharmaka dar.

Die gängige aber falsche Lehrmeinung ist, dass eine bestimmte Region (der sog. DLPFC, dorsolaterale präfrontal Cortex) dabei stimuliert wird. In Wahrheit sind die Effekte viel komplexer. Die meisten Anwender des Verfahrens beschränken sich auf die Behandlung von depressiven Patienten. Allerdings kann die rTMS bei vielen Patienten mit anderen Krankheiten ebenso Linderung bringen, insofern der Arzt eine entsprechende Erfahrung mitbringt. Die Erfolgsraten zur Linderung depressiver Symptome liegen bei individualisiertem Vorgehen bei etwa 90%.

Erstmals 1993 wurde das Verfahren zur Behandlung von Depressionen erforscht und eingesetzt (Deutsches Forscherteam mit Gereon Höflich, Hans-Jürgen Möller et. al.). Seit über 18 Jahren haben wir in meiner Praxis zahlreichen Menschen zu einem glücklicheren Leben verholfen. Mit mindestens 18.000 Sitzungen dürften wir weltweit die meiste Erfahrung besitzen.

Das Verfahren ist seit 2015/19 in den S-3 Leitlinien aufgeführt, so dass alle Privaten Kassen sowie Beihilfestellen verpflichtet sind die Kosten bei pharmakoresistenten schweren Depressionen und Psychosen in unserer Praxis zu übernehmen. Bei anderen Erkrankungen oder auch zur Prophylaxe und Vorsorge (z.B. Alzheimer und andere Demenzformen) gibt es ggf. die Möglichkeit im Rahmen eines Heilversuches über die Privaten Kassen abzurechnen. Ansonsten handelt es sich um eine IGEL/Selbstzahlerleistung, da die gesetzlichen Krankenkassen die Erstattung weiterhin aus inakzeptablen Gründen ablehnen. Die Abrechnung erfolgt in unserer Praxis nach der Gebührenordnung für Ärzte. In der Regel wird die rTMS im Rahmen eines Gesamtkonzeptes eingebunden, begleitet von psychotherapeutischen Sitzungen oder Gesprächen.

Durch unsere langjährige Erfahrung bei zahlreichen Krankheitsbilder haben wir optimale Stimulationsparameter entwickelt.

Ich verspreche Ihnen, dass wir immer bemüht sind, jedem Patienten individuell und bestmöglich zu helfen.

Alle, die sich für die Weiterentwicklung der rTMS interessieren, finden auf diesen Seiten aktuelle Forschungsergebnisse, zugeordnet dem jeweiligen Therapiegebiet, und in mir einern offenen Ansprechpartner für Fragen rund um das Thema rTMS.

Dr. med. Oliver Seemann -- Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

repetitive transkranielle Magnetstimulation
Magnetstimulation in der Praxis Dr. Seemann


Lebenslauf von Dr. med. Oliver Seemann

Ich begann 1988 mein Medizinstudium in Heidelberg, absolvierte ein Jahr im Rahmen des Erasmus-Stipendiums in Barcelona und kehrte nach Deutschland zurück, wo ich das Studium 1993 an der Universität LMU München beendete.

Die Dissertation im Bereich der Hormonforschung schloss ich mit der Note 1 (magna cum laude) ab.
Nach Erfahrungen in einer renommierten neurologischen Praxis in München und an der Neurochirurgischen Klinik Augsburg interessierten mich vornehmlich geisteswissenschaftliche Themen, so dass ich Philosophie an der LMU München studierte (unter anderem bei Prof. Dieter Henrich) um mich mit Theorien zu Selbstverhältnissen, Subjektivität und Selbstbewusstsein auseinander zu setzen.

Im Anschluss daran interessierte mich umso mehr die Verbindung zwischen Medizin und Geisteswissenschaft, so dass ich von 1997 bis 2001 die Weiterbildung als Psychiater und Psychotherapeut an der Königlich Psychiatrischen Universitätsklinik LMU München, Nußbaumstraße, absolvierte.
Seit 2001 bin ich von der Bayerischen Landesärztekammer als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie zugelassen. Patienten mit sämtlichen psychischen Krankheiten finden sich in meiner Praxis ein. Von der Bayerischen Landesärztekammer bin ich zur Weiterbildung im Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie für ein Jahr ermächtigt.

Seit 2002 habe ich als Pionier und „First Mover“ die Wirkung der transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) bei psychischen und neurologischen Störungen sowie für Wellness und Spirituelle Intelligenz bei Gesunden erforscht und wende diese täglich mehrfach an. In meiner Praxis -- anders als in Kliniken -- besteht der große Vorteil, es möglich zu machen, ganz individuell auf jeden Patienten einzugehen.

Am 05.03.2002 konnte ich weltweit erstmals eine Patientin mit Alzheimer Demenz erfolgreich im Sinne einer Verbesserung von Vigilanz und Kommunikationsfähigkeit mit meinem eigenen rTMS-Protokoll behandeln. Die Ergebnisse wurden entsprechend publiziert.

Meine Vision ist es, durch die natürlichen Kräfte der transkraniellen Magnetstimulation möglichst viele Menschen glücklich zu machen und zwar durch die Kraft ihrer eigenen Natur selbst -- wissenschaftlich formuliert: durch Resonanzen in einem sich selbst organisierenden System.

Im Rahmen meiner Forschungen habe ich die Magnetstimulation in Form eines mobilen Magnetstimulators weiterentwickelt: GLAD-X®

Implizite psychologisch-medizinische Forschungsgebiete sind „Work Place Health and Productivity“: die Optimierung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement und Produktivität am Arbeitsplatz durch den Einsatz mobiler Magnetstimulation; Müdigkeitsassistent beim Autofahren; Meditation.

Mitgliedschaft:



Standorte

Sie haben mehrere Optionen Das Zentrum der therapeutischen Aktivität von Dr. Seemann befindet sich im Herzen von Wolfratshausen bei München (D-82515 Wolfratshausen, Obermarkt 8). Sie erreichen die Praxis von München aus mit der S-Bahn-Linie S7 (Endstation). Parkmöglichkeiten befinden sich direkt im Obermarkt bzw. in den umliegenden Straßen.

Dr. Seemann berät und supervidiert Kliniken und Praxen zur Anwendung der rTMS, wie z.B.:



Nachgewiesene Erfolge der transkraniellen Magnetstimulation:

Die effektive Behandlung der hier aufgelisteten Krankheiten wird durch internationale Studien belegt. Durch die entsprechenden Links können Sie selbst rechercheiren. Es gibt aber auch Einzelfallberichte, so dass die rTMS vermutlich bei einigen anderen Beschwerden hilft, wie z.B. emotionalem Schock, psychogenen Bewegungs- und Gangstörungen, psychogenen Sensibilitätsstörungen und Lähmungen. Es zeigt sich, dass dies allerdings nur in der Hand eines mit rTMS erfahrenen Arztes Sinn macht.

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Das Therapie-Zentrum wurde 1999 von Dr. med. Oliver Seemann an der renommierten Universitäts-Nervenklinik LMU München gegründet, geleitet und kontinuierlich weiter entwickelt. Dr. Seemann war in Europa der erste Arzt und Forscher, der sich mit dem Thema „Internet-Sucht“ auseinandersetzte und Forschungen dazu ins Leben rief, deren Ergebnisse bis heute in meist leicht modifizierter Form weiter verwendet werden… weiter lesen

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Dr. med. Oliver Seemann,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie:
Praxis in Wolfratshausen