TMS bei Panikattacken
TMS bei Panikattacken
von , 02.08.2010 01:07 (0 Kommentare)
Der Krankheitsverlauf:
Vom 13. auf den 14. April 2007 fuhr ich, nach vielen anstrengenden
Arbeitswochen, morgens um 4 Uhr 30 auf der Autobahn von Landshut in Richtung
München. Ich war geistig und körperlich am Limit. Urplötzlich begann ich
hinter dem Steuer zu verkrampfen, mein Oberkörper neigte sich zur rechten
Seite, meine Hände umklammerten derweil fest das Lenkrad, ich wurde
kurzatmig und dachte, ich würde augenblicklich in Ohnmacht fallen. Einzige
Lösung: Die Autobahn zu verlassen und "Erholung" auf der Landstraße zu
suchen.
Ansatzweise hatte ich dieses Gefühl auf der Autobahn in den Jahren von 1982
bis 2007 ca. 4-5 Mal, aber nie mit diesen Auswirkungen. Die
Nervositätsattacken bzw. Panikanfälle hielten sich bis zu jenem Zeitpunkt
immer in Grenzen. Nach einer erholsamen Nacht mit Tiefschlaf konnte ich am
nächsten Tag wieder problemlos auf der Autobahn fahren.
Das war ab April 2007 anders: Das äußerst unschöne Ereignis inkl.
verheerendem persönlichem Zustand nach nur wenigen Autobahn-Kilometern,
manifestierte sich. In der Folgezeit war ich beim Kinesiologen, der die
Panik auflösen wollte und nahm 12 Sitzungen bei einer Verhaltenspsychologin. Beides blieb leider ohne
durchschlagenden Erfolg. Nachdem nichts zielführend zu sein schien, hatte
ich mich bereits aufgegeben und damit abgefunden, zukünftig entweder nur
noch durch Städte/Gemeinden und auf der Landstraße meine Ziele anzusteuern
oder eben auf der Autobahn als Beifahrer unterwegs zu sein. Für mich völlig
absurd, das ging nämlich ...
Die Therapie:
Fast exakt 3 Jahre nach dem schlimmen Autobahn-Erlebnis lernte ich Dr. med. Oliver Seemann kennen. Er berichtete mir von der Möglichkeit, meine
Autobahnpanik mithilfe der Magnetstimulation zu therapieren. Mobilität und
Lebensqualität zurück ? Es keimte wieder Hoffnung in mir auf. Ich hatte den
festen Willen, mich wieder normal auf allen !!! Straßen bewegen zu können
und begab mich in die Praxis von Herrn Dr. Seemann. Schon nach den ersten
Behandlungen besserte sich merklich mein Gefühl auf der Autobahn. Die
Verkrampfungen ließen nach bis sie sich ganz auflösten, die Sicherheit am
Steuer und das Vertrauen (Selbstvertrauen) in mich wurde in gleichem Maße
erhöht. Nach 7 Wochen und gesamt 12 Behandlungen mit der Magnetstimulation
fuhr ich im Juli 2010 schon 2mal 200 km am Stück auf der Autobahn und bin
sehr, sehr glücklich über den Umstand, nicht mehr eingeschränkt zu sein.
In diesem Zusammenhang möchte ich Herrn Dr. med. Oliver Seemann herzlich für
die Hilfe und Unterstützung danken. Nach 3 Jahren der verzweifelten Suche
nach einer Problemlösung bin ich durch ihn und seine Therapie mit der
Magnetstimulation fündig geworden.